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Erinnerungsbibliothek DDR e.V.
Sammlung und Aufbewahrung von DDR - Biographien
 
  Brüning, Elfriede Elfriede Brüning, geboren 1910 als Tochter eines Tischlers und einer Näherin, veröffentlichte ihre ersten journalistischen Arbeiten in der Zeit der Weimarer Republik. Im Dritten Reich  arbeitete sie im kommunistischen Widerstand, wurde 1935 verhaftet, aber bald drauf wieder freigelassen. Den Zweiten Weltkrieg verbrachte sie zurückgezogen auf dem Gut ihrer Schwiegereltern in der Magdeburger Börde. Nach dem Krieg kehrte sie zurück nach Berlin, wo sie seit 1950 als freie Schriftstellerin lebt. Sie verfasste Romane, Erzählungen, Reportagen und Fernsehdrehbücher. Ihre in der DDR viel gelesenen, oft autobiographisch gefärbten Texte behandeln meist Frauenschicksale sowie den Widerstand im Dritten Reich.
             
 
 

Und außerdem war es mein Leben

 
     
 

„Ich wollte schreiben, immer nur schreiben“. Elfriede Brüning, aus kleinbürgerlichen Verhältnissen stammend, weiß früh, dass sie ihren Lebensunterhalt mit dem Schreiben verdienen will – für ein Mädchen ihrer Herkunft in den zwanziger Jahren ein scheinbar unerfüllbarer Traum, doch Elfriede Brüning folgt unbeirrt ihrem Weg. Sie liest, was sie in die Finger bekommt, engagiert sich politisch und findet schließlich eine Heimst im „Bund proleterisch-revolutionärer Schriftsteller“. Doch mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten ist alles vorbei. Erst in der DDR kann sie schreiben und die Themen, die ihr am Herzen liegen, zur Sprache bringen.

 
     
  Verlag Neues Leben  
  ISBN 978-3-355-01766-4  
  381 Seiten  
     
 
BArch Bibl.-Sign. 95 A 582-an