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Erinnerungsbibliothek DDR e.V.
Sammlung und Aufbewahrung von DDR - Biographien
 
 

Feigel, Werner

Werner Feigel kam mit 21 Jahren aus dem Krieg, Kindheit und Jugend hatten ihm die Nazis gestohlen. Er besuchte die Volksschule in Plauen, machte dort die Lehre, denn außer einem Wehrmachts- Lkw zu lenken, bei einer mobilen Wetterbeobachtungsstelle der Luftwaffe hatte er bis dahin nicht viel gelernt.
Er schloss sich, der Familientradition folgend, am 1. Oktober 1945 der SPD an. Vierzehn Tage später stellte ihn das Plauener Polizeipräsidium als „Kriminalanwärter“ ein. Fortan begann eine Zeit des Lernens. Feigel übte seinen Beruf mit Leidenschaft und Engagement aus. Denn er war davon überzeugt, einem Land zu dienen, das die bessere Alternative zum anderen deutschen Staat bedeutete.
1986 ging Werner Feigel in Rente. Auch danach blieb er seiner Überzeugung treu. Er ist stolz darauf, einen Beruf vierzig Jahre ausgeübt zu haben, den es nur in der Deutschen Demokratischen Republik geben konnte.

             
 
  Geschichten aus meinem Leben  
  Vierzig Jahre als Volkspolizist  
 

 

 

 
     
  Edition Ost 1996  
  ISBN 3-929161-59-1  
  286 Seiten  
     
 
BArch Bibl.-Sign. 11 A 1224
 
             
 
  Mission Gerechtigkeit  
  Ein Leben für die DDR  
 

 

 
 

In diesem zweiten autobiographischen Band beschreibt der Autor weiter seine berufliche Entwicklung vom einfachen Polizisten zum Oberstleutnant der Volkspolizei.
Mit aller Konsequenz wendet er sich gegen die allgemeine Verteufelung des DDR-Staates, um folgenden Generationen sein realistisches Bild zu hinterlassen.

Kurz nach Vollendung des Buches starb Werner Feigel im 91. Lebensjahr.
 
     
  Verlag Rade 2014  
     
  228 Seiten