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Erinnerungsbibliothek DDR e.V.  
Sammlung und Aufbewahrung von DDR - Biographien
 
 

Fiedler Dr., Herbert

Herbert Fiedler wurde 1925 in Jüterbog geboren. Alle sozialen Tiefen der Weltwirtschaftskrise durchlebt. Ab 1931 die 8klassdige Grundschule besucht und anschließend Kurzausbildung in der Kreisselbstverwaltung Jüterbog.
1941 als Helfer in der Kinderlandverschickung in Weichsel / Ostoberschlesien. Von dort 17 jährig als Soldat nach Frankreich und in den Osten. Ende des Krieges – vom Mai 1945 bis August 1949 als Kriegsgefangener in unterschiedlichen Lagern in der Sowjetunion. Hier auch 1948 Besuch der Antifa-Schule 55/II bei Moskau.
August 1949 Entlassung und Heimkehr. Was nun? Durch Werner Lamberz für die gerade in Luckenwalde gegründete FDJ gewonnen  - und in ihrem Auftrag als Vertreter der Jugend – bis 1954 als Kreisrat für Volksbildung und Kultur bei der Kreisverwaltung Luckenwalde tätig. 1954 kurzzeitige Tätigkeit bei der Kreisleitung der SED und schwere Tuberkulose- Erkrankung.
Danach als Quereinsteiger zur Erwachsenenbildung, Studium in Leipzig, Jena und an der Humboldt-Universität Berlin. Promotion 1973 zur ANDRAGOGIK.
Fast 40 Jahre Direktor der Volkshochschule Luckenwalde. Bereits zur DDR- Zeit aktive Kontakte nach Prag und Wien.
Volkshochschuldirektor bis 1992 – danach Rentner.
1990 Bemühen in den neuen fünf Bundesländern eigene Volkshochschulverbände aufzubauen. Auch als Gesprächspartner mit dem westdeutschen Volkshochschulverband wurde ein DDR – Volkshochschul-Sprecherrat – und ich als erster Sprecher – gewählt.

Bei der Projektarbeit zur jüdischen Geschichte mit Schülern des Luckenwalder Gymnasiums 1989 erstmals Spuren zur jüdischen HACHSCHARA gefunden. Nun schon über 25 Jahre gemeinsam mit der Ehefrau Ruth als Hauptakteur der Forschungsarbeit zur jüdischen Hachschara - Stätte  Ahrensdorf. Hierzu gehören auch zwölf Forschungsreisen zu Überlebenden der Hachschara-Geschichte nach Israel und vier nach Schweden.

Die Hachschara-Geschichte wurde gewissermaßen Lebensaufgabe des Ehepaars Fiedler.
             
 
 

Der Sprecherrat der Volkshochschulen der DDR

 
 

Frühjahr 1990 - eine Episode

 
     
 

Nach einem kurzen Abriss über die Vorfahren werden die Lebenssituationen von Rosemarie und Günter Ducke in den Abschnitten Dresdner, Moskauer, Dippoldiswalder und Unsere Jahre beschrieben. Unter der Thematik „Unser Arbeiten, Lernen und Leben in der DDR“ werden sowohl private als auch Lern- und Berufsabläufe, Erfolge, Schwierigkeiten, Misserfolge, Schicksalsschläge usw. beschrieben.
Es folgen einige Hinweise auf die Nachfahren sowie grundsätzliche Schlussbemerkungen, die in erster Linie an die Nachkommen gerichtet sind.

In den Anhängen wird detaillierter auf einzelne Fragen eingegangen. Diese betreffen insbesondere die Deutsch – Sowjetische Aktiengesellschaft Wismut; ein Zeitzeuge wehrt sich gegen Fehldarstellungen, Verleumdungen und Lügen über die DDR und die Wismut, die heute zielgerichtet erfunden und kolportiert werden.
 
     
 

Eigenverlag

 
 

 

 
 

94 Seiten