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Erinnerungsbibliothek DDR e.V.
Sammlung und Aufbewahrung von DDR - Biographien
 
 

Fink Prof. Dr., Heinrich

Heinrich Fink wurde 1935 in Kornthal Kreis Ackermann, Bessarabien geboren. 1940 erfolgte die Aussiedlung infolge des Hitler – Stalin- Vertrages, nach zwei Jahren in verschiedenen Lagern Aussiedlung in Polen. !945 Flucht der Familie und Ansiedlung in Brandenburg. Abitur, Studium der Theologie an der Humboldt-Universität Berlin, 1960/61 Vikariat in Halle. 1966 Promotion, 1970 Dozent, 1978 Habilitation an der HU, 1979 Ord. Professor für praktische Theologie, 1990 – 92 erster frei gewählter Rektor der Humboldt-Universität, 1992 wegen Stasi-Vorwürfen fristlos entlassen.

Von 1998 bis 2002 war Prof. Fink Abgeordneter des Deutschen Bundestages (parteilos auf der Liste der PDS). Seit 2003 ist er Vorsitzender der Vereinigung der Verfolgten des Nazi4regimes – Bund der Antifaschisten. Er ist verheiratet, hat drei Kinder und sieben Enkel.
             
 
  Wie die Humboldt-Universität gewendet wurde  
 

Erinnerungen des ersten frei gewählten Rektors

 
     
 

Der Theologe Professor Heinrich Fink war der erste frei gewählte, nicht vom Staat eingesetzte Rektor der Berliner Humboldt-Universität. Am 3. April 1990 erhielt er im Konzil als einer von vier Kandidaten 72 Prozent der Stimmen von 504 Delegierten der Professoren, wissenschaftlichen, administrativen und technischen Mitarbeiter und der Studenten. Seine Amtszeit endete am 21. Januar 1992 damit, dass ihn der damalige Berliner Wissenschaftssenator Manfred Erhardt (CDU) nach falschen „Stasi“ - Anschuldigungen absetzte.

 
     
  Ossietzky-Verlag 2014  
  ISBN 978-3-9808137-0-9  
  128 Seiten  
     
 
BArch Bibl.-Sign. 13 A 788