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Erinnerungsbibliothek DDR e.V.  
Sammlung und Aufbewahrung von DDR - Biographien
 
 

Kirchhoff, Detlef

Detlef Kirchhoff  kam 1941 in Berlin zur Welt. Im November 1943 wurde seine Familie in Berlin ausgebombt. Sie evakuierte aufs Land in die Prignitz und nach Mecklenburg. Seit 1952 wohnt er in Eisenhüttenstadt.  Nach der Berufsausbildung studierte er Automatisierungs- und Hochfrequenztechnik sowie Umweltschutz. Bis zum Eintritt in die Rente arbeitete er in unterschiedlichen Positionen im metallurgischen Kombinat, in der Stadtverwaltung und in kommunalen Unternehmen seiner Heimatstadt. Von 1990 bis 1994 war er Mitglied des Brandenburger Landtages.

             
 
 

Zwischen Baum und Borke

 
 

Aufgewachsen in Stalinstadt

 
     
 

Detlef Kirchhoff aus Eisenhüttenstadt führt den Leser zurück in die 1950er Jahre, als diese Stadt den Namen „Stalinstadt“ trug. Als Schüler erlebt er die Einführung des sozialistischen Schulsystems mit, was ihn wiederholt in tiefe Konflikte mit Lehrern, aber auch mit seinen Eltern stürzt.
Ausführlich und detailliert schildert er die Politisierung des Schulalltags, den offiziellen Kampf gegen die westliche „Schund- und Schmutzliteratur“ sowie die Auseinandersetzungen zwischen Staat und Kirche bei der Entscheidung Jugendweihe oder Konfirmation.
Immer wieder sitzt er dabei „zwischen Baum und Borke“. Wem soll er glauben? Wer hat recht? Oft gibt der „Siebenstriemer“ in der Hand des Vaters die Antwort darauf.

 
     
 

Niederlausitzer Verlag 2014

 
 

ISBN 978-3-943331-18-9

 
 

240 Seiten

 
 
BArch Bibl.-Sign. 15 A 1208