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Erinnerungsbibliothek DDR e.V.
Sammlung und Aufbewahrung von DDR - Biographien
 
 

Norden Prof. Dr., John Konrad

Johnny (John Konrad) Norden wurde 1942 geboren. Abitur in Halle und Landarbeitertätigkeit. Studium am Institut für Internationale Beziehungen in Moskau. Danach Tätigkeit im Außenministerium der DDR und im Apparat des ZK der SED. Mehrjährige Auslandseinsätze in Chile und Kuba. Von 1982 bis 1990 Direktor des Instituts für Ausländerstudium an der Parteihochschule „Karl Marx“. Nach 1990 freiberufliche Tätigkeit.
Von 1971 bis 1973 leistete sie sozialistische Hilfe in Chile und von 1978 bis 1981 in Kuba.

             
 
  Frieden ohne Sozialismus?  
  Albert Norden über Ursachen von Kriegen und die Möglichkeit, diese zu verhindern  
     
 

Albert Norden (1904 – 1982), Sohn eines Rabbiners, schloss sich 1921 der KPD an und arbeitete für linke und jüdische Zeitungen und Zeitschriften. 1933 entstand unter seiner maßgeblichen Mitarbeit das „Braunbuch über den Reichstagsbrand“, dreißig Jahre später das „Braunbuch der Nazi- und Kriegsverbrecher in der Bundesrepublik und Westberlin“. Da war der weltläufige Norden bereits der brillante Agitator und politische Kopf in der DDR-Führung. Dem Politbüro des ZK der SED gehörte er von 1958 bis 1981 an. Norden übte viele Funktionen aus, so leitete er u.a. die Kommission, die alle Maßnahmen und Vorgänge in der DDR zur Aufarbeitung der Kriegs- und Naziverbrechen koordinierte, und er war Sekretär des Ausschusses für Deutsche Einheit.

In diesem Buch sind seine Positionen zu politischen Ereignissen des 20. Jahrhunderts versammelt.
 
     
  Verlag am Park 2016  
  ISBN 978-3-945187-60-9  
  134 Seiten