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Erinnerungsbibliothek DDR e.V.
Sammlung und Aufbewahrung von DDR - Biographien
 
  Spenke, Christa

Frau Christa Spenke wurde 1940 in  Niederoderwitz (Oberlausitz) geboren. Nach der Grundschule folgte der Oberschulbesuch in Zittau mit dem Abitur 1958. Seit der 6. Klasse singt sie in einem Chor, und das bis heute..
Von 1958 bis 1961 studierte sie Russisch und Geographie am Pädagogischen Institut in Dresden. Ein Jahr vor dem eigentlichen Staatsexamen durfte sie mit sieben weiteren Studenten bereits als Lehrerin arbeiten. Im folgenden Jahr musste sie dann ihre Staatsexamensarbeit fertig stellen.
Fast das gesamte Berufsleben verbrachte sie als Lehrerin für Russisch und Geographie an der Polytechnischen Oberschule Niederoderwitz. Noch heute verbindet sie herzliche Freundschaften mit vielen ehemaligen Schülern Eltern und Lehrerkollegen.
Seit 1961 war Frau Spenke Mitglied der SED, und zwar aus Überzeugung, wie sie betont. Als Vorsitzende der DSF-Schulgruppe (Deutsch Sowjetische Freundschaft) und Mitglied des Kreisvorstandes. Der DSF unternahm sie viele Reisen in die Sowjetunion..

Auch nach der Wende ist sie in der PDS bzw. Die Linke politisch aktiv.
             
 
 

Sauerkraut nachts um halb eins

 
  Meine Schuljahre als Lehrerin in der Oberlausitz  
     
 

„Die Geschichten von der Freizeitgestaltung mit meinen Schülern sind keine Besonderheit. Für mich waren diese Erlebnisse wichtige Erfahrungen für meine Tätigkeit als Lehrerin.
Durch das Kennenlernen der Neigungen und Interessen der Kinder ist man als Pädagoge besser in der Lage, Verhalten und Reaktionen sachlich zu bewerten und einzuordnen. Es entsteht ein Vertrauensverhältnis, das für die Bildung und weitere Entwicklung der Schüler unverzichtbar ist.
Ich kann heute sagen, dass mein oft freundschaftliches Verhältnis zu meinen Schülern meine Arbeit belebte und mir Freude bereitete.
Zu vielen ehemaligen Schülern besitze ich so auch heute noch ein gutes, kameradschaftliches Verhältnis, auf das weder meine „Ehemaligen“ noch ich verzichten möchten.“

 
     
  NORA Verlagsgemeinschaft   2004  
 

ISBN 3-86557-005-4

 
  147 Seiten